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Wie ich dazu kam, diese Seiten zu gestaltenDas bewegte Jahr 68 betrachtete ich noch mit relativ wenig Anteilnahme aus der Froschperspektive, wenn ich nicht zufällig mal hochgehoben wurde. Aber schon ein Jahr später wagte ich meine ersten Schritte. Wenn ich davon genug hatte, saß ich meist versonnen in irgendeiner Ecke, um mit Steinchen Muster zu legen. Das endete dann 1995 in einer Promotion über Funktionenräume auf Fraktalen im Graduiertenkolleg "Analytische und Stochastische Strukturen und Systeme" an der Fakultät für Mathematik und Informatik der Friedrich- Schiller- Universität Jena bei Prof. Dr. Hans Triebel. Die Zeit dazwischen verbrachte ich zu großen Teilen in Sangerhausen, am Fuße des Harzes sozusagen, und später in Halle, wo ich mir mit dem Abi an den Spezialklassen für Mathe und Physik der Martin- Luther- Universität Halle/ Wittenberg Zugang zum Mathestudium an der MLU Halle- Wittenberg verschaffte. Dorothea durfte die Erstellung meiner Promotion in meinem Bauch mitverfolgen (vor allem das Rigorosum hat sie arg aufgewühlt), bevor sie sich am 14.9.1995 entschloß, sich die Welt mal etwas näher zu betrachten. Das erste, was sie sah war neben mir und Detlef das Geburtshaus Halle. Vor fünf Jahren verschlug es unsere kleine Familie ins Rhein-Main- Gebiet nach Wiesbaden, und in Frankfurt wurde am 5.9.1997 Magdalena geboren. Seit 1999 habe ich mein Hauptbetätigungsfeld in die Softwareentwicklung verlegt. Tagsüber produziere ich OO - Modelle und C++ Programme und in meiner Freizeit einige Lernprogramme für Kinder in Java geschrieben. Der kaum zu bändigende Wissensdurst meiner Kinder brachte mich dazu, mich etwas intensiver mit Entwicklungspsychologie und Reformpädagogik zu beschäftigen. Vor allem, da sich Dorothea mit gerade 4 Jahren zuerst das Schreiben und kurze Zeit später das Lesen beibrachte. Magdalena überraschte uns damit dann nicht mehr ganz so sehr, wenngleich sie es knapp ein Jahr früher als Dorothea tat. Mein Weg durch die verschiedenen reformpädagogischen Konzepte führte mich ziemlich rasch zu Maria Montessori, was sich bis heute als nahezu unerschöpfliche Fundgrube für mich erweist. Für eins der schönsten Montessori - Materialien halte ich das Goldene Perlenmaterial. Ich fand es so genial, daß ich beschloß, es in verschiedenen Spielprogrammen nachzubilden. Wer Interesse hat, kann sich diese Spiele hier ansehen und auch herunterladen. Im Juni 2002 habe ich die Internet- Mathe- AG ''Mathe für jung und alt'' ins Leben gerufen. |
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